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    <title>AUGEN ARZT PRAXIS</title>
    <link>https://www.augenarzt-dyck.de</link>
    <description>In den vergangenen Jahrzehnten ist in der Augenheilkunde einiges passiert. Vieles ist aber noch nicht wirklich verstanden und der Verlauf einiger Augenerkrankungen kann lediglich verzögert, nicht jedoch geheilt oder verhindert werden. Aber auch das Sehen als Sinneswahrnehmung verstehen zu lernen bleibt ein spannendes Abenteuer.</description>
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      <title>AUGEN ARZT PRAXIS</title>
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    <item>
      <title>Wann Brille für Arbeit am Bildschirmgerät</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/wann-brille-fuer-arbeit-am-bildschirmgeraet</link>
      <description>Würden Sie sich aufgrund von Seheinschränkungen eine Brille für die Bildschirmdistanz, die für alle anderen Distanzen völlig unbrauchbar ist, von Ihrem eigenen, versteuerten Geld kaufen, weil Sie mit Ihrer „normalen“ Brille, mit der Sie im Alltag super zurechtkommen, am Bildschirm unscharf sehen?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann Brille für Arbeit am Bildschirmgerät
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Arbeitgeber eine Brille für das Arbeiten an einem Bildschirmgerät anbietet, benötigt er zumeist das Attest eines Augenarztes als Bescheinigung der Notwendigkeit. Wie sind aber Ihre Aussichten ein solches Attest zu bekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst einmal muss der Begriff Bildschirmarbeitsplatzbrille verstanden werden. Es handelt sich um eine Brille, die speziell für die Bildschirmentfernung angepasst wird und zwar bei Menschen mit Sehmängeln in der Akkommodationsbreite. Es geht ausdrücklich nicht um Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit oder um Hornhautverkrümmungen. Diese Mängel bedürfen zwar auch einer Brille, die aber Distanzunabhängig verwendet wird. Eine Brille für die Arbeit an einem Bildschirmgerät ist dagegen für alle anderen Distanzen unbrauchbar und kommt erst bei Mängeln in der Naheinstellung trotz Brille zur Anwendung. Diesen Mangel bezeichnet man als Presbyopie oder Altersweitsichtigkeit. Er ist also vom Alter abhängig, weshalb Sie ein solches Attest nicht mit 20 oder 30 Jahren bekommen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Literatur wird der Beginn einer Presbyopie mit ca. 40 bis 45 Jahren beschrieben. Jeder, der dieses Alter passiert hat, wird dem zustimmen, dass man ein Buch, ab diesem Alter, jedes Jahr ein Stückchen weiter von sich weghalten muss, um es noch lesen zu können. Die Kurzsichtigen beginnen beim Lesen in der Nähe die Brille hochzunehmen. So beginnt dieser Sehmangel in einer Distanz von 30-40 cm, der durchschnittlichen Lesedistanz. Der Bildschirm steht jedoch in einer Distanz von 60-80 cm. Was bedeutet, dass die für die Bildschirmdistanz relevante Ausprägung dieses Sehmangels erst noch viel später eintritt, etwa zwischen 50 und 55 Jahren. Hierzu eine Tabelle mit Referenzwerten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mindestanforderung an so ein Attest ist also das Vorliegend einer Presbyopie. Meist wird ein Augenarzt diesen Sehmangel bescheinigen, sobald Sie das statistische Alter für den Beginn einer Presbyopie erreicht haben, also ab 40 Jahren. Jedem, der hierin eine Pauschalisierung sieht sei ausdrücklich gesagt: Eine Notwendigkeit für eine Brille für die Arbeit an einem Bildschirmgerät besteht auch dann nicht, wie oben ausgeführt. Es müsste immer der individuelle Nahpunkt bestimmt und die Plausibilität dieser Messung eingeschätzt werden. Dann würde niemand unter 50 Jahren so ein Attest bekommen. Mal die Hand aufs Herz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würden Sie sich aufgrund von Seheinschränkungen eine Brille für die Bildschirmdistanz, die für alle anderen Distanzen völlig unbrauchbar ist, von Ihrem eigenen, versteuerten Geld kaufen, weil Sie mit Ihrer „normalen“ Brille, mit der Sie im Alltag super zurechtkommen, am Bildschirm unscharf sehen? Wenn ja, dann steht Ihnen wahrscheinlich so ein Attest zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 15:18:54 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ist es möglich Musik als Farbe wahrzunehmen?</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/ist-es-moeglich-musik-als-farbe-wahrzunehmen</link>
      <description>Einige Menschen können Musik als Farben oder Formen sehen. Dieses Phänomen bezeichnet man als Synästhesie. Dabei handelt es sich um eine neurologische Besonderheit, bei der sich mehrere Sinneseindrücke vermischen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Synästhesie: Ist es möglich Musik als Farbe wahrzunehmen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/_MGL7214+2.jpg" alt="Sonnenuntergang " title="Sonnenuntergang"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farben können nur in Gegenwart von Licht erkannt werden. Ohne Licht existieren sie nicht. Das Licht ist immer weiß. Unterschiedlich beschaffene Oberflächen reflektieren jeweils nur einen bestimmten Teil des weißen Lichtes oder reflektieren nicht alle Wellenlängen in die selbe Richtung, wodurch die Farbwahrnehmung entsteht. Die Farbe zum Anfassen gibt es also nicht. Wir sehen nur Licht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbwahrnehmung ist nicht bei allen Menschen gleich. So erscheint für manche die Farbe grün und blau nahezu identisch. Möglicherweise wird das, was eine Person als blau wahrnimmt, von einer anderen Person als etwas völlig anderes gesehen. Wir haben uns also lediglich auf eine einheitliche Bezeichnung für diesen Sinneseindruck geeinigt. Die vereinheitlichten Bezeichnungen haben aber ihre Grenzen bei Übergängen und Kontrasten. So wird der Unterschied zwischen den Farbwahrnehmungen von rot und grün oder zwischen blau und gelb von vielen Menschen klar abgegrenzt, von anderen nur unterschiedlich abgeschwächt abgegrenzt und von wenigen gar nicht abgegrenzt. Dies ist meist genetisch bedingt und stellt keine Erkrankung dar. Da wir uns auch über Lichtsignale und Farbkennungen verständigen, kann diese vermeidliche Normabweichung in unserer Gesellschaft dennoch einschränkend sein, z.B. im Straßenverkehr, beim Führen von Wasserfahrzeugen und Fluggeräten und beim Unterscheiden von Kabelkennzeichnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Menschen können Musik tatsächlich als Farben oder Formen sehen. Dieses Phänomen bezeichnet man als
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;amp;cs=0&amp;amp;sca_esv=4e89ca1d2fd0e141&amp;amp;q=Syn%C3%A4sthesie&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi5goiz6N2PAxU89AIHHUwqLFAQxccNegQIAhAC&amp;amp;mstk=AUtExfDNqKQKXUrpQB-9avFdlkDOGT9WLM2qCXKVUXfmSgWxF5Cgf9MERmQoeKaTMZzw2Vcx-AUQd54Qd_oYTHLK1FoizzueMmqMxncE6RZP1sYt_5uatyjZ-sYez_0I9Ao1FPs&amp;amp;csui=3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Synästhesie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dabei handelt es sich um eine neurologische Besonderheit, bei der sich mehrere Sinneseindrücke vermischen, wie z.B. die Musik-Farben-Synästhesie, bei der Töne visuelle Wahrnehmungen auslösen. Es ist eine automatische und ununterdrückbare Wahrnehmung. Man nimmt ursächlich besonders vielen Verbindungen zwischen den entsprechenden Gehirnregionen an. Hier löst also ein Reiz einen zusätzlichen Sinneseindruck aus, der nicht direkt da ist. Für den Synästhetiker ist diese Wahrnehmung unwillkürlich, ununterdrückbar und selbstverständlich. Er geht oft davon aus, dass jeder diese Wahrnehmung hat. Wenn der Ton "a" nun rot ist, wie sieht dann "Keith Jarrett Solo Concert" aus? Farbexplosion? Wie ist es bei einer von Geburt an blinden Person mit einer solchen neurologischen Besonderheit? Diese würde wohl die anderen Sinne nutzen, um Farbe zu verstehen und eine Art Farbwahrnehmung zu entwickeln, obwohl diese als eine solche Sinneseinbringung nicht existiert. Die Zuordnung und Beschreibung der Farbwahrnehmung wäre sicherlich eine ganz Andere als eine durch das Sehen erlernte. Etwa vier Prozent der Bevölkerung leiden unter Synästhesien und den damit verbundenen Reizüberflutungen. Ob dieses Phänomen immer als Leiden wahrgenommen wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit wird unser Verständnis über die Farbwahrnehmung und dessen, was "Farbe" eigentlich überhaupt sein soll teils differenzierter und teils noch abstrakter, denn hier wird Farbe in Abwesenheit von Licht wahrgenommen. Synästhesien können aber auch andere Sinneswahrnehmungen vermischen. So kann ein bestimmter Geschmack eine Farbwahrnehmung auslösen oder eine Farbe mit einem Geruch wahrgenommen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 19:04:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Computer Vision Syndrom (CVS) – was steckt dahinter</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/computervisionsyndrom</link>
      <description>Bei der CVS handelt es sich um Patienten, die bei längerer Arbeit am Bildschirm ein stechendes Gefühl an den Augen, Müdigkeit der Augen, eine Blendempfindlichkeit, schlechteres Sehen oder sogar Augenschmerzen beklagen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Computer Vision Syndrom (CVS) – Modebezeichnung für eine Benetzungsstörung oder eigenständiges Krankheitsbild
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der CVS handelt es sich um Patienten, die bei längerer Arbeit am Bildschirm ein stechendes Gefühl an den Augen, Müdigkeit der Augen, eine Blendempfindlichkeit, schlechteres Sehen oder sogar Augenschmerzen beklagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Davon abzugrenzen sind Patienten im mittleren Lebensalter, ab 40 Jahren, die zunächst beim Lesen das Buch zunehmend weiter vom Auge weg halten müssen um scharf zu sehen und jetzt auch vom Bildschirm etwas zurückgehen müssen um es schärfer zu sehen. Dann sind die Zeichen auf dem Bildschirm zwar nicht mehr so verschwommen jedoch zu klein zum Lesen. Dies beschreibt eine Presbyopie, eine Altersweitsichtigkeit. Wir erklären dieses Phänomen an anderer Stelle. Mit dem CVS hat das nichts zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hintergründe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Klare in unseren Augen über der Regenbogenhaut und der Pupille ist die Hornhaut. Diese besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht ist das Epithel. Dieses wird permanent regeneriert und bedeckt die Nervenendigungen, die in der Hornhaut liegen. Wird das Hornhautepithel zu dünn, so liegen die Nervenendigungen unbedeckt. Da es sich hierbei um Sinneszellen handelt, verspüren wir ein Fremdkörpergefühl, werden Blendempfindlich oder haben sogar Schmerzen. Die Regeneration des Epithels läuft maßgeblich in Ruhephasen ab, also im Schlaf. Damit diese Hornhautschicht am Tage durch Austrocknung nicht ausdünnt, wird das Auge durchgehend mit Tränenflüssigkeit versorgt, die beim Lidschlag über der Hornhautoberfläche verteilt wird. Die gesunde Tränenflüssigkeit ist dabei so beschaffen, dass der Tränenfilm auch ohne erneutes Blinzeln für mindestens 15 Sekunden geschlossen bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Hornhaut besitzt keine Blutgefäße und wird daher allein durch die umgebende Luft mit Sauerstoff versorgt. Daher führt ein Sauerstoffabfall, wie bei unzureichender Raumlüftung, auf Dauer ebenfalls zu Epithelausdünnung und damit zu beschriebenen Beschwerden. In diesem Zusammenhang sind auch Kontaktlinsen zu erwähnen. Auch wenn die Hersteller mit luftdurchlässigen Materialien der Kontaktlinsen werben: es ist dennoch eine Abdeckung! Eine jede Kontaktlinse reduziert die Sauerstoffversorgung der Hornhautoberfläche, dünnt damit das Epithel aus und kann damit zu den beschriebenen Problemen führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           UV-Licht führt mit einer Verzögerung von etwa 12 Stunden nach Exposition zu Beschwerden durch freiliegende Nervenzellen bei Ausdünnung des Hornhautepithels. Dies kann unter anderem nach Blick in die Schweißflamme, Blick in die Sonnenspiegelung auf Wasseroberflächen wie Pools oder auch bei Verwendung von UV-Lampen bei der Fingernagelpflege auftreten. Die Patienten haben teils starke Schmerzen. Der Befund ist in der Regel vollständig reversibel. Bildschirme sondern allerdings keine UV-Strahlung ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Bildschirmen wird das Licht mit LED-Dioden erzeugt. Diese haben einen Blaulichtanteil. Dem Blaulicht wurde früher ein Einfluss auf die Melatoninausschütung und damit auf den Schlaf-Wach-Rhythmus zugesprochen.  Des Weiteren nahm man frührt an, dass Blauchlicht in hoher Dosierung auf der Netzhaut Sauerstoffradikale freisetzen und Sinneszellen irreversibel beschädigen würde. Das sieht die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft), die in Deutschland gemeinsam mit der BVA (Berufsverband Deutscher Augenärzte) Richt- und Leitlinien für die Augenheilkunde ausgibt, unter Bezug auf verschiedene Studien nicht so. Blaulicht verursacht an den Augen den Studien zufolge keine Ermüdung bei Bildschirmarbeit, erhöht nicht das Risiko für eine Makuladegeneration und hat eher keinen Einfluss auf unsere Schlafqualität. Damit hat auch Blaulicht eher keinen Einfluss auf das CVS.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptomursachen bei Bildschirmarbeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir uns konzentriert etwas anschauen, wie z.B. den Text beim Lesen eines Buches, blinzeln wir immer weniger und reduzieren unbemerkt die Benetzung der Hornhautoberfläche. Je jünger und vitaler das Auge, desto länger dauert es. Irgendwann bemerkt aber auch ein junges Auge eine gewisse Müdigkeit. Dann wird das Buch beiseitegelegt und die Augen kurz instinktiv geschlossen. Vielleicht holt man sich bei der Gelegenheit auch einen Schluck Wasser oder Ähnliches. Beim Computer ist es nicht anders. Vielleicht ist hier der Animationsfaktor, an so einem Punkt trotzdem weiter zu machen, gegenüber einem Buch größer: Alles ist bunter, heller und schneller. Hinzu kommt, dass ein Computer meist in einem geschlossenen Raum mit Heizung und Klimaanlage steht. So ist die Benetzung schlecht, die Flüssigkeitszufuhr unzureichend, die Sauerstoffversorgung reduziert und die Luftfeuchtigkeit mangelhaft. Das alles führt auf Dauer zu dünnerem Hornhautepithel mit freiliegenden Nervenendigungen und damit zu beschriebenen Beschwerden. Das Problem ist am Ende also nicht der Bildschirm an sich, sondern die Rahmenbedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungsansätze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie einen Bildschirmarbeitsplatz haben, sorgen Sie für guten und ausreichenden Schlaf in der Nacht, trinken Sie ausreichend, Lüften Sie regelmäßig, machen Sie bewusst kurze Pausen indem Sie kurz die Augen schließen oder kurz entspannt aus dem Fenster blicken. Dies gilt aber auch ebenso für das Lesen eines Buches oder für Schüler bei deren Schularbeiten und ist nicht auf die Bildschirmarbeit beschränkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vollständigkeit halber sei auch auf eine Benetzungsstörung durch mangelhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit hingewiesen. Die Herstellung der Tränen wird, wie alles in unserem Körper, hormonell gesteuert. Einer der wichtigsten Hormonhersteller ist unsere Schilddrüse. So kann z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion zu funktionseingeschränkter Tränenflüssigkeit führen. Dann würde das Auge kompensatorisch mehr tränen, ohne dass die Beschwerden einer Benetzungsstörung beseitigt würden. Die lokale Lösung ist dann, neben ausreichend Schlaf, Flüssigkeit und Sauerstoff, die Einnahme von Tränenersatzmittel, welche die fehlenden Substanzen im Tränenfilm auffüllen. Ansonsten ist ggf. eine entsprechende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Untersuchung beim Hausarzt anzuraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu guter Letzt noch der gefühlt meistgesprochene Satz in unserer Praxis: Finger weg von den Augen! Es existiert keine Erkrankung oder Symptom am Auge, das durch Reiben geheilt werden könnte oder auch nur dauerhaft gelindert würde. Im Gegenteil. Durch mechanische Manipulation wird es wirklich immer schlechter. Dazu gehört auch das Taschentuch! Wie der Volksmund sagt: „die elf Feinde des Auges sind zehn Finger und ein Taschentuch.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 11:21:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Entfernungen einschätzen - wie weit ist der Horizont</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/entfernungen-einschaetzen</link>
      <description>Immer wieder werden uns kurzsichtige Teenager in der Praxis vorgestellt, die nicht aufgrund einer subjektiven Sehschwäche, sondern wegen Kopfschmerzen oder nach Beobachtungen des Schullehrers zu uns geschickt werden. Der myope Patient kennt die Situation nicht anders und ist der Meinung, in der Weite aufgrund der Entfernung schlechter zu sehen und hält es daher für einen Normalzustand. Aber auch eine ausgeglichene Refraktion vorausgesetzt ist es oft nicht einfach, trotz scharfem Bild, die Entfernung richtig einzuschätzen. Natürlich gibt es heute diverse technische Hilfsmittel. Wir wollen aber herausfinden, was das Auge in der Lage ist zu leisten. Wie weit kann man überhaupt sehen?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie genau kann das menschliche Auge Entfernungen einschätzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Wald+Kopie.png" alt="Seilbahn über Berge in Zentralvietnam" title="Seilbahn über Berge in Zentralvietnam"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder werden uns kurzsichtige Teenager in der Praxis vorgestellt, die nicht aufgrund einer subjektiven Sehschwäche, sondern wegen Kopfschmerzen oder nach Beobachtungen des Schullehrers zu uns geschickt werden. Der myope Patient kennt die Situation nicht anders und ist der Meinung, in der Weite aufgrund der Entfernung schlechter zu sehen und hält es daher für einen Normalzustand. Aber auch eine ausgeglichene Refraktion vorausgesetzt ist es oft nicht einfach, trotz scharfem Bild, die Entfernung richtig einzuschätzen. Natürlich gibt es heute diverse technische Hilfsmittel. Wir wollen aber herausfinden, was das Auge in der Lage ist zu leisten. Wie weit kann man überhaupt sehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Epiakepsibild.png" alt="Bergdorf, Foto" title="Bergdorf, Foto"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich können wir unendlich weit scharf sehen. So erscheinen uns auch sehr weit entfernte Sterne nicht verschwommen. Irgendwann werden die Gegenstände zu klein oder die Erdkrümmung setzt dem Blick ein Ende. Natürlich spielen Faktoren wie freie Sicht, die Wetterverhältnisse und Helligkeit eine Rolle. Wie weit der Horizont von uns entfernt ist, lässt sich mit Hilfe des Satzes des Pythagoras aus dem Erdradius und der Augenhöhe berechnen. In der Schifffahrt geht man bei einer Augenhöhe von etwa 2 Meter von etwa 3 Seemeilen (ca. 4,8 Kilometer) bis zum Horizont aus. Befindet man sich auf einem Berg, so ist der Horizont um einiges weiter. Wir können Objekte aber immer noch scharf erkennen. Liegt das Objekt in der Ferne auf einem Berg, reicht unser Blick ebenfalls weiter als die 3 Seemeilen des Schifffahrers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl wir unendlich weit scharf sehen können, haben wir mit zunehmenden Entfernungen offenbar auch zunehmende Schwierigkeiten diese richtig einzuschätzen. Verzichten wir auf Hilfsmittel wie Rechnungen, GPS, Jakobsstab und Daumensprung, hilft uns nur noch unsere Erfahrung. Dazu benötigen wir Vergleichsobjekte, zu denen wir die Entfernungen kennen. So haben wir übrigens auch die Abstandsschätzung in der Nähe erlernt: einen Zentimeter oder einen Meter können wir annähernd genau abbilden, alleine durch Erfahrung. Die Entfernungsmessung ist also immer eine kognitive Leistung und niemals eine Leistung unserer Augen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir nun bis auf unsere Erfahrung und Vergleichsobjekte keine Hilfsmittel verwenden, können wir folgende Kriterien heranziehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 400 m: Details von Kleidung, vertrauten Personen, etc.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 500 m: klare menschliche Figuren, Fensterrahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 600 m: klare Umrisse von Menschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 800 m: Arm- und Beinbewegungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 1.000 m: Baumstämme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 1.500 m: Autobewegungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 2.000 m: mittelgroße Solitärbäume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu 4.000 - 5.000 m: Straßen und Häuser, einzelne Stockwerke großer Gebäude
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezogen auf unser Eingangsbild:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Häuser mit dem weißen Pfeil sind gut erkennbar. Solitärbäume sind ebenfalls zu erkennen. Man könnte sich vorstellen auch Autobewegungen zu erkennen, einzelne Baumstämme aber nicht mehr. Damit müsste die Entfernung bei etwa 1500 m liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Dorf mit dem grünen Pfeil ist schon schwieriger zu sehen. Die Häuser mit den Dächern sind gut zu erkennen, Bäume oder Autos können aber nicht mehr abgegrenzt werden. Die Stockwerke der Häuser können mit viel Mühe erkannt werden. Die Entfernung müsste also etwa 4000 bis 5000 m betragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Auflösung habe ich die Entfernung zum Dorf wie folgt ausgemessen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Episkepsi.png" alt="Landkarte" title="Landkarte"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Versuche dich doch auch mal mit einer Entfernungsschätzung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Oliven.png" alt="Oliven am Baum" title="Oliven am Baum"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Kapelleninsel.png" alt="Insel mit Kapelle" title="Insel mit Kapelle"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Strand.png" alt="Menschen am Strand" title="Menschen am Strand"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Flugzeug-419c6cc5.png" alt="Flugzeug am Himmel" title="Flugzeug am Himmel"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 15:28:35 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vielfalt der Augen in der Tierwelt</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/augen-in-der-tierwelt</link>
      <description>Für eine optische Informationswahrnehmung sind immer Augen als Empfänger und ein verarbeitendes Organ erforderlich. Die Leistung des Empfängers variiert dabei in Auflösung und Farbempfindlichkeit gewaltig. Die Verarbeitung der Informationen birgt ebenfalls große Unterschiede.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielfalt der Augen in der Tierwelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für eine optische Informationswahrnehmung sind immer Augen als Empfänger und ein verarbeitendes Organ erforderlich. Die Leistung des Empfängers variiert dabei in Auflösung und Farbempfindlichkeit gewaltig. Die Verarbeitung der Informationen birgt ebenfalls große Unterschiede. Während das menschliche Gehirn als Verarbeitungsorgan die Bilder der immer paarweise auftretenden Augen zu einem Bild fusioniert, kann es in der Tierwelt vorkommen, dass beide Augen gleichzeitig unterschiedliche Informationen empfangen und diese dann einzeln und gleichzeitig verarbeitet werden. Zudem ist die Gewichtung der Bildinformation für die örtliche Orientierung in der Tierwelt sehr unterschiedlich, da ggf. auch andere Optionen wie Fühler oder das Sonar hierfür zur Verfügung stehen. Diese Überlegungen haben mich veranlasst mit meiner Kamera auf "Augenjagd" in der Tierwelt zu gehen. Nachfolgend zeige ich ein paar gefundene Beispiele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Fossil-b17bceaa-b963771d.jpg" alt="Versteinertes Augenfossil" title="Versteinertes Augenfossil"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Lo-we.jpg" alt="Augen eines Löwen" title="Augen eines Löwen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Tarnung.jpg" alt="Augentarnung" title="Augentarnung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Libele.jpg" alt="Augen einer Libele" title="Augen einer Libele"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Chamelion.jpg" alt="Auge eines Chameleon" title="Auge eines Chameleon"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Schild-e7e6acb6.jpg" alt="Auge einer Schildkröte" title="Auge einer Schildkröte"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Augenlid.jpg" alt="Augenlid" title="Augenlid"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Fischauge+braun.jpg" alt="Braune Augen" title="Braune Augen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Insektenauge.jpg" alt="Insektenaugen" title="Insektenaugen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Oktopus.jpg" alt="Auge eines Oktopus" title="Auge eines Oktopus"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Schlange.jpg" alt="Augen einer Schlange" title="Augen einer Schlange"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Eule+grau.jpg" alt="Augen einer Eule" title="Augen einer Eule"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Raupe.jpg" alt="Auge einer Raupe" title="Auge einer Raupe"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Wespe.jpg" alt="Augen einer Wespe" title="Augen einer Wespe"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Ka-feraugen+2.jpg" alt="Käferaugen" title="Käferaugen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Koalaaugen.jpg" alt="Koalaaugen" title="Koalaaugen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Fischauge+silber.jpg" alt="Fischauge silber" title="Fischauge silber"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Aug 2024 14:43:04 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Fossil.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Irisfotografie - von Diagnostik und Dokumentation bis zur Kunst</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/irisfotografie</link>
      <description>Die Iris eines jeden Lebewesens ist sehr einzigartig und individuell. Eine Farbangabe alleine kratzt da nur an der Oberfläche einer Irisbeschreibung. Da bekanntlich Bilder mehr aussagen als tausend Worte, haben wir uns an die Irisfotografie gewagt. Zum einen haben wir hier einen künstlerischen Ansatz, der uns dazu antreibt, immer mehr Details darstellen zu können und die Qualität in Auflösung und Farbe zu steigern. Natürlich hilft es uns letztlich dann auch bei der Dokumentation und Verlaufskontrolle von Iriserkrankungen wie Tumoren. In der Kombination mit dem Augenhintergrundbild erhällt man einen Eindruck davon, wie ich als Augenarzt das Auge tatsächlich täglich durch die Mikroskope und Lupen sehe.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irisfotografie - von Dia
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           gnostik und Dokumentation bis zum künstlerischen Anspruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/WN-babf6085.png" alt="Irisexplosion" title="Irisexplosion"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Iris eines jeden Lebewesens ist sehr einzigartig und individuell. Eine Farbangabe alleine kratzt da nur an der Oberfläche einer Irisbeschreibung. Da bekanntlich Bilder mehr aussagen als tausend Worte, haben wir uns an die Irisfotografie gewagt. Zum einen haben wir hier einen künstlerischen Ansatz, der uns dazu antreibt, immer mehr Details darstellen zu können und die Qualität in Auflösung und Farbe zu steigern. Natürlich hilft es uns letztlich dann auch bei der Dokumentation und Verlaufskontrolle von Iriserkrankungen wie Tumoren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Irisstudio-1ccd2bc3.png" alt="Irisstudio" title="Irisstudio"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/JDL.png" alt="Irisfoto JDL" title="Irisfoto JDL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/DJHP-e703bb2d.png" alt="Irisfoto JDR" title="Irisfoto JDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/WDR-0cac57d2.png" alt="Irisfoto WDL" title="Irisfoto WDL"/&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/JD+LA.jpg" title="Irisfoto "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/EPL.png" alt="Irisfoto EPL" title="Irisfoto EPL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/WAR.jpg" alt="Irisfoto WDR" title="Irisfoto WDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/ADR.png" alt="Irisfoto ADR" title="Irisfoto ADR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/GDR.png" alt="Irisfoto GDR" title="Irisfoto GDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/ADR-dca6a33d.png" alt="Irisfoto ADR" title="Irisfoto ADR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/LDL.png" alt="Irisfoto LDL" title="Irisfoto LDL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/JDHP.png" alt="Irisfoto JDR" title="Irisfoto JDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/NDL-a5a4f062.jpg" alt="Irisfoto" title="Irisfoto"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/APL.png" alt="Irisfoto APL" title="Irisfoto APL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/EDL.jpg" alt="Irisfoto EDR" title="Irisfoto EDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/HDR.png" alt="Irisfoto HDR" title="Irisfoto HDR"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/VDL.jpeg" alt="Irisfoto VDL" title="Irisfoto VDL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/SKL+2.jpg" alt="Irisfoto SKL" title="Irisfoto SKL"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/JJS.jpeg" alt="Irisschloss" title="Irisschloss"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 17 May 2024 09:59:40 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Venedig durch ein künstliches Auge sehen</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/venedig-durch-ein-kuenstliches-auge-sehen</link>
      <description>Eine Kamera hat keine Interpretationsmöglichkeiten. Hier zählen nur die Einstellungen verschiedener Parameter wie Blendenweite, Belichtungsdauer und die Empfindlichkeit des Sensors. Gibt man von einem etwas hinzu, muss man woanders einsparen. Zusätzliche Einstellbreite bekommt man durch Verlaufsfilter und künstlichem Licht. Die Interpretation des Ergebnisses muss dann aber der Betrachter vornehmen, gefiltert durch das Auge und Bewertet durch das Gehirn.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Venedig durch ein künstliches Auge sehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Canon schreibt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Das menschliche Auge erreicht einen beeindruckenden Dynamikumfang, es passt sich automatisch an Lichtbedingungen an, sodass wir in sehr hellem Licht und auch an dunklen Orten sehen können. Auge und Gehirn können also zusammen Farbstiche korrigieren, sodass ein weißes Blatt Papier beispielsweise als weiß erkannt wird, unabhängig vom Umgebungslicht."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Kamera hat dagegen keine Interpretationsmöglichkeiten. Hier zählen nur die Einstellungen verschiedener Parameter wie Blendenweite, Belichtungsdauer und die Empfindlichkeit des Sensors. Gibt man von einem etwas hinzu, muss man woanders einsparen. Zusätzliche Einstellbreite bekommt man durch Verlaufsfilter und künstlichem Licht. Die Interpretation des Ergebnisses muss dann aber der Betrachter vornehmen, gefiltert durch das Auge und Bewertet durch das Gehirn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farben können nur in Gegenwart von Licht erkannt werden. Ohne Licht existieren sie nicht. Das Licht ist immer weiß. Unterschiedlich beschaffene Oberflächen reflektieren jeweils nur einen bestimmten Teil des weißen Lichtes oder reflektieren nicht alle Wellenlängen in die selbe Richtung, wodurch die Farbwahrnehmung entsteht. Die Farbe zum Anfassen gibt es also nicht. Wir sehen nur Licht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Zusammenspiel von Licht, Augen und Gehirn ermöglicht uns die Wahrnehmung, Unterscheidung und sogar die Erschaffung verschiedener Oberflächen und Formen. Davon sind wir so fasziniert, dass wir bei jedem neuen Seheindruck einach hinschauen müssen. Wir versuchen es zu verstehen und in unserem Gedächtnis zu konservieren. Ich habe mal versucht meine Seheindrücke in Venedig technisch zu konservieren. Mir stand dafür eine Canon 5DS R mit Canon 16-35 mm 1:2,8 L II und einem 8er Verlaufsfilter zur Verfügung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_Tron_o_ponte_della_piavola.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6381.JPG" alt="Ponte Tron o ponte della piavola" title="Ponte Tron o ponte della piavola"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Gondel_in_Venedig.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A5568.JPG" alt="Gondel in Venedig" title="Gondel in Venedig"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_Borgoloco_a_Castello.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6320.JPG" alt="Ponte Borgoloco a Castello" title="Ponte Borgoloco a Castello"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_di_Rialto.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A5810.JPG" alt="Ponte di Rialto" title="Ponte di Rialto"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_Borgoloco_a_Castello_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6321.JPG" alt="Ponte Borgoloco a Castello" title="Ponte Borgoloco a Castello"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Grand_Canal.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A5543.JPG" alt="Grand Canal" title="Grand Canal"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Campo_Santi_Giovanni_e_Paolo.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6326.JPG" alt="Campo Santi Giovanni e Paolo" title="Campo Santi Giovanni e Paolo"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Anlegesteg_Giudecca.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6515.JPG" alt="Anlegesteg Giudecca" title="Anlegesteg Giudecca"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Santa_Maria_della_Salute.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6358.JPG" alt="Santa Maria della Salute" title="Santa Maria della Salute"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/San_Marco.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6365.JPG" alt="San Marco" title="San Marco"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Seufzerbru-cke_Venedig.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A7036.JPG" alt="Seufzerbrücke Venedig" title="Seufzerbrücke Venedig"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Santa_Maria_della_Salute_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/DDF1D227-395C-4131-BADC-10BA95D5E217_1_201_a.jpeg" alt="Santa Maria della Salute" title="Santa Maria della Salute"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_dei_Greci.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6351.JPG" alt="Ponte dei Greci" title="Ponte dei Greci"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_di_Realto.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A5825.JPG" alt="Ponte di Realto" title="Ponte di Realto"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Lagune_von_Venedig.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6359.JPG" alt="Lagune von Venedig" title="Lagune von Venedig"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_del_Volto.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6248.JPG" alt="Ponte del Volto" title="Ponte del Volto"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Rio_Orseolo_o_del_Coval.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6374.JPG" alt="Rio Orseolo o del Coval" title="Rio Orseolo o del Coval"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_del_Iovo.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6395.JPG" alt="Ponte del Iovo" title="Ponte del Iovo"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Santa_Maria_della_Salute_3.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6828.JPG" alt="Santa Maria della Salute" title="Santa Maria della Salute"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_di_Rialto_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6413.JPG" alt="Ponte di Rialto" title="Ponte di Rialto"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Skulpturen_von_Manolo_Valde-s_in_San_Marco.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A7042.JPG" alt="Skulpturen  von Manolo Valdés in San Marco" title="Skulpturen  von Manolo Valdés in San Marco"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_Tron_o_ponte_della_piavola_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6386.JPG" alt="Ponte Tron o ponte della piavola" title="Ponte Tron o ponte della piavola"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Kanal_Burano.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6693.JPG" alt="Kanal Burano" title="Kanal Burano"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_San_Moise.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6842.JPG" alt="Ponte San Moise" title="Ponte San Moise"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Cabale_Grande.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A7125.JPG" alt="Canale Grande" title="Cabale Grande"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Bacino_Orseolo.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6385.JPG" alt="Bacino Orseolo" title="Bacino Orseolo"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Kanal_Burano_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6714.JPG" alt="Kanal Burano" title="Kanal Burano"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Canale_Grande.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6402.JPG" alt="Canale Grande" title="Canale Grande"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Ponte_Goldoni.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6390.JPG" alt="Ponte Goldoni" title="Ponte Goldoni"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/San_Marco_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6366.JPG" alt="San Marco" title="San Marco"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/Canale_Grande_2.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A5707.JPG" alt="Canale Grande" title="Canale Grande"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/files/uploaded/San_Marco_3.jpg" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/082A6357.JPG" alt="San Marco" title="San Marco"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbwahrnehmung ist nicht bei allen Menschen gleich. So erscheint für manche die Farbe grün und blau nahezu identisch. Möglicherweise wird das, was ich als blau wahrnehmen, von meinem Nachbarn als etwas völlig anderes gesehen. Wir haben uns also lediglich auf eine einheitliche Bezeichnung für diese entsprechende Farbwahrnehmung geeinigt. Die vereinheitlichten Bezeichnungen haben aber ihre Grenzen bei Übergängen und Kontrasten. So wird der Unterschied zwischen den Farbwahrnehmungen für rot und grün oder zwischen blau und gelb von vielen Menschen klar abgegrenzt, von anderen nur unterschiedlich abgeschwächt abgegrenzt und von wenigen gar nicht abgegrenzt. Dies ist meist genetisch bedingt und stellt keine Erkrankung dar. Da wir uns auch über Lichtsignale und Farbkennungen verständigen, kann diese vermeidliche Normabweichung in unserer Gesellschaft dennoch einschränkend sein, z.B. im Straßenverkehr, beim Führen von Wasserfahrzeugen und Fluggeräten und beim Unterscheiden von Kabelkennzeichnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 30 Mar 2024 11:19:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Degenerative Veränderungen an der Stelle des schärfsten Sehens</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/degenerative-veraenderungen-der-makula</link>
      <description>Die Makuladegeneration ist eine der häufigsten Ursachen der Erblindung. Diese führt durch lokale Störungen des Stoffwechsels an der Stelle des schärfsten Sehens der Netzhaut zu Zerstörung der Nervenzellen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Degenerative Veränderungen der Makula
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Makuladegeneration ist eine der häufigsten Ursachen der Erblindung. Diese führt durch lokale Störungen des Stoffwechsels an der Stelle des schärfsten Sehens der Netzhaut zu Zerstörung der Nervenzellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst entsteht dabei eine Mangelversorgung diser Netzhautzellen, welche daraufhin Gefäßwachstumsfaktoren ausschütten. In der Folge wachsen neue Gefäße über die Drusen in die Netzhautschichten ein. Hierbei entweicht den neuen Gefäßen Flüssigkeit, die sich in den Netzhautschichten einlagert. Man spricht von einem Makulaödem oder einer feuchten Makuladegeneration.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Makulaödem kann mit einer OCT sehr präzise Diagnostiziert werden. Unbehandelt wird sich die Flüssigkeit in Fibrin wandeln und damit eine Narbe ausbilden. Diese kann dann nicht mehr behandelt werden. Daher ist es ratsam frühzeitig mit der Injektionstherapie zu beginnen. Die Injektionstherapie hat zum Ziel die Wirkung der Gefäßwachstumsfaktoren aufzuheben, damit das Auge die Chance erhält, die Flüssigkeit zu resorbieren und damit den Zustand einer trockenen Makuladegeneration zu erlangen. Aber auch eine trockene Form führt irgendwann zum Untergang der Photorezeptoren, damit zu einer geographischen Atrophie und damit zu Funktionsverlust. Eine trockene Makuladegeneration kann auch immer wieder feucht werden, was sie auch oft tut. Daher ist eine Makuladegeneration als eine chronische, nicht heilbare Erkrankung zu sehen, weshalb die Therapie und die Kontrollen im grunde nie aufhören. Die Alternative zu Therapie und Kontrolle ist jedoch deutlich schlechter, nähmlich deutlicher Funktionsverlust, oft bis zur Blindheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben dem Alter an sich zählt die genetische Prädisposition, Nikotinabusus, intensive Sonnenbestrahlung sowie eine Mangelernährung zu den möglichen Auslösern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Drusen-cfb6ca4c.png" alt="Netzhautscan, Makuladegeneration" title="Netzhautscan, Makuladegeneration"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/AMD.gif" alt="OCT, Makuladegeneration" title="OCT, Makuladegeneration"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 21:34:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Irreversibler Netzhautschaden durch Pseudoxanthoma elasticum</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/pxe</link>
      <description>Seltene, autosomal rezessiv vererbte Erkrankung, die auf einem Defekt des ABCC6-Proteins beruht und vor allem die Haut, die Augen und das Herz-Kreislauf-System betrifft.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irreversibler Netzhautschaden durch Pseudoxanthoma elasticum - PXE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim PXE kommt es aufgrund der zugrundeliegenden genetischen Veränderung zu Einlagerungen von Mineralsalzen und damit zu einem typischen Aufquellen und Brechen der elastischen Fasern in der Lederhaut. Sichtbar wird dies vor allem seitlich am Halsbereich, in den Achselhöhlen und den seitlichen Rumpfpartien. Typischerweise treten die Hautveränderungen zu Beginn der Pubertät auf und schreiten in den folgenden Jahrzehnten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während von den nach außen sichtbaren Hautveränderungen keinerlei Gefahr ausgeht, können Gefäßverkalkungen zu Durchblutungsstörungen mit entsprechenden Folgen führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch Defekte an der Netzhaut der Augen kann es außerdem zu erheblichen Sehbeeinträchtigungen durch Atrophien (schwarzer Pfeil) kommen. Diese verursachen teils stark einschränkende zentrale Ausfälle im Gesichtsfeld: In der OCT (unteres Bild) kann man gut das Fehlen der Fotorezeptorenschicht erkennen (rote Kreise).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blickdiagnostisch bezeichnend sind Defekte in der Bruch-Membran, die als "angioid-like-streaks" sichtbar werden (weiße Pfeile oberes Bild).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/PXE+LA+Pfeil.png" alt="Netzhautscan, PXE" title="Netzhautscan, PXE"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/PXE+OCT+Vergleich.png" alt="OCT, PXE" title="OCT, PXE"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ophthalmologischerseits sind regelmäßige Kontrollen mit der OCT entscheidend, um so Gefäßneubildungen mit daraus resultierenden Flüssigkeitseinlagerungen an der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaödem) frühzeitig zu erkennen und ggf. mit Medikamenteneingaben entgegenzuwirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2024 06:00:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Makulaforamen - Netzhautloch an der Stelle des schäfsten Sehens</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/makulaforamen</link>
      <description>Ein Makulaforamen entsteht in der Regel durch eine Membran auf der Netzhaut (epiretinale Gliose), die stellenweise an der Netzhaut haftet. Diese Membran schrumpft und wird durch den sich verändernden Glaskörper ins Augeninnere gezogen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Makulaforamen - Netzhautloch an der Stelle des schäfsten Sehens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Auge sieht der Patient einen schwarzen Fleck immer genau an der Stelle, die er gerade fokussiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits Blickdiagnostisch ist das große zentrale Netzhautloch zu erkennen. Im Schnittbild (OCT) kann man das Ausmaß deutlich erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/MF.jpeg" alt="Netzhautscan und Gesichtsfeld bei Makulaforamen, Foto" title="Makulaforamen, Foto"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/MF+OCT+Kopie.png" alt="Makulaforamen, OCT" title="Makulaforamen, OCT"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Makulaforamen entsteht in der Regel durch eine Membran auf der Netzhaut (epiretinale Gliose), die stellenweise an der Netzhaut haftet. Diese Membran schrumpft und wird durch den sich verändernden Glaskörper ins Augeninnere gezogen. Dabei nimmt diese Membran die Netzhaut mit. Zunächst entstehen Netzhautfalten, die der Patient als Wellensehen im Amslertest wahrnehmen kann. Im weiteren Verlauf kann durch den Zug an der Netzhaut ein Loch hineingerissen werden. Dies kann auch im frühen Stadium mit der OCT sehr gut diagnostiziert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Therapeutisch wird operativ das innere vom Auge (Glaskörper) durch ein Gas ersetzt, welches Druck auf die Netzhaut ausübt. Damit sollen die Lochränder wieder zueinander finden. Je früher dabei der Eingriff erfolgt, desto höher die Chancen, dass die Lochränder noch mobilisiert werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 13:41:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/naion</link>
      <description>Die nAION gehört in die Gruppe der seltenen Erkrankungen. Wegweisend für die Diagnose dieser Erkrankung ist das plötzliche, schmerzlose Auftreten eines Gesichtsfelddefektes im unteren Bereich in Verbindung mit partieller, zum Gesichtsfeld passender Papillenschwellung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie - nAION
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nAION gehört in die Gruppe der seltenen Erkrankungen. Wegweisend für die Diagnose dieser Erkrankung ist das plötzliche, schmerzlose Auftreten eines Gesichtsfelddefektes im unteren Bereich (Einblendung im oberen Bild) in Verbindung mit partieller, zum Gesichtsfeld passender Papillenschwellung (oberes Bild, oberhalb der Papille). Diese kann von streifigen Blutungen begleitet werden. Eine Papillenblässe wie bei der arteriitischen AION sieht man bei dieser Erkrankung nicht. Meist findet sich aber ein relativer afferenter Pupillendefekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/MC+GF+AION.png" alt="Netzhautscan und Gesichtsfeld bei nAION" title="Netzhautscan und Gesichtsfeld bei nAION"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/POCT+AION.png" alt="Papillen OCT bei nAION" title="Papillen OCT bei nAION"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sowohl das Auftreten am Partnerauge (15% Wahrscheinlichkeit in folgenden 5 Jahren), wie auch ein Rezidiv (5% Wahrscheinlichkeit in folgenden 3 Jahren) sind möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesicherte Therapieansätze existieren nicht. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer nAION sind Bluthochdruck und Diabetes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 06:58:42 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kinder in der Augenarztpraxis - ein altersentsprechender Befund</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/kinder-in-der-augenarztpraxis</link>
      <description>Auch wenn das Sehsystem bei Neugeborenen organisch komplett ist, sind einzelne Komponenten, wie Rezeptoren der Netzhaut, noch nicht völlig ausgereift. Auch die Verarbeitung im Gehirn, dem eigentlichen Sehorgan, muss noch erlernt werden. Das klappt aber nur, wenn alle Komponenten des Sehsystems funktionieren.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder in der Augenarztpraxis - ein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           altersentsprechender Befund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Teddy_PGo.svg" alt="Teddybär mit Brille, Grafik" title="Teddybär mit Brille, Grafik"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entwicklung des Sehens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn das Sehsystem bei Neugeborenen organisch komplett ist, sind einzelne Komponenten, wie Rezeptoren der Netzhaut, noch nicht völlig ausgereift. Auch die Verarbeitung im Gehirn, dem eigentlichen Sehorgan, muss noch erlernt werden. Das klappt aber nur, wenn alle Komponenten des Sehsystems funktionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neugeborene können lediglich starke Kontraste und kaum Farben erkennen. Dies entspricht einem Visus von etwa 0,01. Erwachsene sollten einen Visus von mindestens 1,0 haben, was 100 % entspricht. Bei schwierigen Sehzeichen erreicht ein Kind dies erst in einem Alter von 9 bis 10 Jahren. Diese Entwicklung kann aber individuell sehr unterschiedlich sein. Nicht jeder Sehfehler muss gleich ausgeglichen werden. Zunächst sind fast alle Kinder weitsichtig. Bis etwa +2,5 Dioptrien in der Sphäre und etwa 1,0 Dioptrien im Zylinder muss bei einem Kind nicht korrigiert werden. Eine leichte Kurzsichtigkeit kann beim Kleinkind toleriert werden, muss aber beobachtet werden. Die Messungen hierzu sollten in Zykloplegie (durch Augentropfen gelähmte Einstellmöglichkeit der Fixationsentfernung, weite Pupille) erfolgen, da die Messwerte durch „falsche“ Fixation nicht der realen Refraktion entsprechen. Diese „fiesen Augentropfen“ fordern oft die Überredungskünste aller Beteiligten. Oft ist es daher sinnvoller für diese Messung einen neuen Termin zu vereinbaren, sodass die Augentropfen in gewohnter Umgebung zuhause von den Eltern getropft werden können und anschließend die Messung in der Praxis erfolgen kann. Ein neues Messverfahren (beidäugiger Visionscreener) erleichtert oft die Messung, da der Untersucher hierbei ca. einen Meter vom Kind entfernt bleibt und das Kind oft eher bereit ist mitzumachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Punkt ist das räumliche Sehen. Hier kommt es auf die Koordination der beiden Augen an. Da dies anfänglich noch nicht immer gut gelingt, ist ein zwischenzeitliches Schielen, vor allem bei Ermüdung, im ersten Lebensjahr kein Grund zur Beunruhigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der weiteren Entwicklung ist es dann aber entscheidend zu untersuchen, ob behandlungsbedürftige Sehfehler adäquat korrigiert sind und keines der Augen in der Entwicklung des Sehvermögens zurückbleibt. Letzteres würde die Frage nach einer Okklusionstherapie aufwerfen. Dies ist die Therapie eines schwachsichtigen, amblyopen Auges. Hierbei wird das bessere Auge abgeklebt und das Gehirn damit gezwungen das schlechtere Auge zu verwenden. Dabei wird das Auge so viele Tage abgeklebt, wie das Kind in Jahren alt ist, gefolgt von einem Tag Pause. Bei konsequentem Fortführen steigt so das Sehvermögen des schlechteren Auges. Das bessere Auge darf dabei keinen Schaden nehmen, sonst wird die Therapie abgebrochen. Ansonsten endet die Therapie bei Erreichen eines seitengleichen Sehvermögens. Wenn das schwachsichtige Auge einen Visus von 0,5 nicht unterschreitet, ist grundsätzlich auch eine milchige Folie über dem Brillenglas des besseren Auges möglich. Des Weiteren kann das bessere Auge auch mittels Atropin Augentropfen „okkludiert“ werden. Dies führt zu einem leicht reduzierten Behandlungserfolg. Ab einem Alter von 8 bis 10 Jahren ist eine Okklusionstherapie kaum noch erfolgsversprechend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn jetzt nach Refraktionsausgleich und gutem seitengleichen Sehvermögen der Augen durch eine Schielstellung Defizite im räumlichen Sehen und/oder Doppelbilder auftreten, kommt eine operative Korrektur der Augenstellung in Frage. Schieloperationen sollten, wenn möglich, vor der Einschulung stattfinden. Wir bieten solchen Operationen nicht an, überweisen Sie aber gerne an kompetente Augenkliniken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit die Entwicklung ungestört verläuft, müssen Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Im Folgenden sehen Sie grob die empfohlenen Untersuchungsintervalle:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühgeborene
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           insbesondere nach Sauerstofftherapie, stellen einen Sonderfall dar. Hier geht es um Ausschluss einer Frühgeborenenretinopathie und Netzhautveränderungen bei Säuglingen. Dies können wir aus strukturellen Gründen nicht anbieten. Geeignete Anlaufstellen in diesem Zusammenhang sind Augenkliniken. Gerne stellen wir eine entsprechende Überweisung nach Vorstellung bei uns aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alter von 1 bis 2 Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sollte eine Vorstellung dann erfolgen, wenn bei den „U-Untersuchungen“ beim Kinderarzt Unregelmäßigkeiten auffallen oder in der Familie gehäuft Schielen oder einseitige Schwachsichtigkeit vorkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alter von 3 bis 4 Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sollte immer ein Augenarzt aufgesucht werden. In diesem Alter ist die Mitarbeitsfähigkeit des Kindes meist schon gut genug um einen genauen Status zu erheben und um ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor der Einschulung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sollte eine abschließende Untersuchung des vollen Sehvermögens durchgeführt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alter von 12 bis 16 Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kommt v.a. bei Kindern kurzsichtiger Eltern die Kurzsichtigkeit des Kindes durch. Dies wird oft durch schlechteres Sehen des Tafelbildes in der Schule oder manchmal auch einfach nur durch Kopfschmerzen bemerkbar. In dem Fall ist mindestens eine jährliche Kontrolle beim Augenarzt zu empfehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann noch der Führerscheinsehtest
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit 17 Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und man sieht den Patienten oft bis zum 45 Lebensjahr nicht wieder. Dann kommt er nämlich mit seiner Presbyopie (Altersweitsichtigkeit). Empfohlen werden jedoch mindestens Kontrollen alle 5 Jahre. Unter anderem bei Myopie, Hyperopie, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie und familiären Augenkrankheiten werden mindestens jährliche Kontrollen empfohlen. Für weitere Informationen verweisen wir hier auf unsere Vorsorgeangebote (Ratgeber). Sprechen Sie uns gerne an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strabismus (Schielen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Abschluss soll hier noch grob das Vorgehen bei Untersuchungen zum Einordnen von Schielstellungen über die Begriffe „Innen-|Außenschielen“ hinaus umrissen werden. Diese Untersuchungen erfordern eine gute Mitarbeit des Kindes im Hinblick auf Fixation und das Befolgen von Kommandos. Daraus folgt, dass es bei Kleinkindern oft keinen exakten Status geben kann und es letztendlich auf eine möglichst gute Refraktion ankommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den Schielstellungen unterscheidet man zwischen Tropien und Phorien. Während Tropien eine permanente Fehlstellung bei beidseits geöffneten Augen darstellen und zumindest bei großem Schielwinkel auch ohne weitere Untersuchungen sichtbar sind, erkennt man eine Phorie erst durch Unterbrechung der Synchronisation zwischen den Augen (break fusion).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tropie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Untersuchung startet mit einer „Fingerperimetrie“. Dabei wird vor den nicht abgedeckten Augen des Kindes mit einem möglichst bunten und interessanten Gegenstand ein Viereck in die Luft „gezeichnet“. Dabei werden die Bewegungen der Augen beobachtet. Wenn hier ein Auge die Bewegungen in irgendeiner Richtung nicht mehr mitmacht, spricht man von einer Tropie mit einem großen Winkel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/fingerperimetrie-e1f36c56.gif" alt="Perimetrie, animierte Grafik" title="Perimetrie, animierte Grafik"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Tropien mit kleineren Winkeln wird ein sog. Cover-Uncover-Test durchgeführt. Dazu wird das Kind aufgefordert einen bestimmten Punkt zu fixieren. Ein Auge wird dabei immer wieder abgedeckt und das Verhalten des nicht abgedeckten Auges beurteilt. Erkennt man hier Augenbewegungen, so spricht man von einer Tropie mit einem kleineren Winkel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/exotropie.gif" alt="Covertest, Exotropie, animierte Grafik" title="Covertest, Exotropie, animierte Grafik"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phorie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind die Tropien ausgeschlossen, so kommen nun die Untersuchungen zum Ausschluss bzw. Klassifikation der Phorien. Dazu deckt man die Augen abwechselnd ab und beurteilt das Verhalten des gerade „freigegebenen“ Auges, während das Partnerauge ja bereits wieder verdeckt wird. Dies ist der sog. Cross-Cover-Test. Führt hier ein Auge nach, so war es zuvor in einer Schielstellung die zu den Phorien zählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/esophorie.gif" alt="Covertest, Esophorie, animierte Grafik" title="Covertest, Esophorie, animierte Grafik"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man jetzt erstmal dem „Kind“ einen Namen gegeben, muss über die daraus resultierenden Konsequenzen nachgedacht werden. Dabei stellt sich die Frage nach Doppelbildern und speziell bei Kinder nach Sehleistung, Ablyopie bzw. Amblyopiegefahr. Und damit wären wir wieder am Anfang dieser Lektüre angekommen: Refraktion, Okklusion und ggf. Schiel-OP vor der Einschulung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal hat ein Schielen aber auch organische Gründe. Eine Unterscheidung zwischen einer angeborenen oder fixationsbedingten Augenfehlstellung und einer zugrundeliegenden Erkrankung ist nicht immer einfach. Beispiel: Esotropie vs. Abduzensparese. Fehlstellungen aufgrund von raumfordernden Prozessen oder Medientrübungen können dagegen relativ gut vom Augenarzt gesehen werden. Daher ist neben der Erhebung des orthoptisches Status die Untersuchung des Organs an sich unverzichtbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 06:28:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Entwicklung und Umgang mit der Kurzsichtigkeit  im Kindesalter</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/myopieentwicklung</link>
      <description>Im Gegensatz zum Erwachsenenauge befindet sich das kindliche Auge noch im Längenwachstum, welches durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Steigt das Längenwachstum überproportional, so kommt der Brennpunkt vor der Netzhaut, anstatt auf der Netzhaut zu liegen und das Auge wird kurzsichtig (myop). Diese Myopie bleibt dann bestehen oder nimmt sogar zu, denn das Auge wird in der Regel nicht schrumpfen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entwicklung und Umgang mit der Kurzsichtigkeit im Kindesalter
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Beitrag soll, wie auch alle anderen Beiträge auf der Praxishomepage, keine wissenschaftliche Abhandlung darstellen, sondern lediglich einen Gesamtüberblick skizzieren, um dem interessierten Laien zu ermöglichen, ein Verständnis für das Problem entwickeln zu können.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst ist es wichtig die Akkommodation zu verstehen. Akkommodation ist die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Änderung
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Brechkraft durch die Augenlinse, um Objekte oder Abbildungen in unterschiedlicher Entfernung scharf zu stellen (fokussieren). Diese Änderung wird durch die unterschiedliche Krümmung der Linse erreicht. Hierbei spielen die Ziliarmuskeln mit den an der Linse ansetzenden Zonulafasern und die Verformbarkeit der Linse selbst eine wichtige Rolle. Während die Verformbarkeit bei Erwachsenen ab ca. 40 Jahren zunehmend Probleme macht, haben Kinder an diese Stelle in aller Regel noch kein Problem.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Akkommodation.gif" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegensatz zum Erwachsenenauge befindet sich das kindliche Auge aber noch im Längenwachstum, welches durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Steigt das Längenwachstum überproportional, so kommt der Brennpunkt vor der Netzhaut, anstatt auf der Netzhaut zu liegen und das Auge wird kurzsichtig (myop). Diese Myopie bleibt dann bestehen oder nimmt sogar zu, denn das Auge wird in der Regel nicht schrumpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den das Längenwachstum beeinflussenden Faktoren gehört zum großen Teil wohl der genetische Hintergrund. Beschrieben wird eine Vererbbarkeit von über 80% sowie eine Assoziation mit MYP-Lokus auf Chromosom 18. Eine sehr wichtige Rolle spielt aber auch die Seherfahrung, da hier die meisten Therapieüberlegungen ansetzen. Auch wenn die Gründe für das überschießende Längenwachstum bislang nicht gänzlich verstanden sind, werden verschiedene Theorien diskutiert. So gibt es Hinweise darauf, dass die Netzhaut bei Unterakkommodation, bei der der Brennpunkt hinter der Netzhaut zu liegen kommt, das Längenwachstum des Auges vermittelt. Es wurden auch Beobachtungen im Tierversuch beschrieben, nach denen das Auge bei schlechter Abbildungsqualität (Refraktionsfehler, schlechte Lichtverhältnisse, Medientrübungen) generell mit Myopie reagiert. Eine solche Deprivationsmyopie wurde z.B. bei frühkindlicher Katarakt oder Keratitis beobachtet. Grundsätzlich empfehlen wir daher bei Kindern die Naharbeit zu begrenzen und durch mindestens zweistündigen Aufenthalt im Freien pro Tag zu kompensieren. Bei der Naharbeit soll auf möglichst gute Lichtverhältnisse geachtet werden. Eine Fehlsichtigkeit muss dabei so gut wie möglich korrigiert und halbjährlich kontrolliert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachfolgend möchte ich noch ausgewählte alternative Ansätze vorstellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei dem Versuch das Längenwachstum zu verlangsamen greifen einige Kollegen auf eine Therapie mit Atropinsulfat-Augentropfen (0,01%) zurück. Diese Augentropfen weiten die Pupille leicht (um ca. 1 mm). Eine passende Brille und mindestens 2 Stunden Aufenthalt im Freien pro Tag vorausgesetzt, soll man so ein verringertes Längenwachstum der Augen erreichen. Diskutiert wird diese Therapie für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, deren Kurzsichtigkeit um mindestens 0,5 Dioptrin im Jahr zunimmt. Eine Zulassung hat diese Therapie in Deutschland nicht. Damit gehört sie in die Gruppe des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Off Label Use
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und muss privat finanziert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Jahr 2023 ist die erste prospektive und plazebokontrollierte Studie zur Sicherheit , Tolerabilität und Effektivität von Atropoin 0,01% publiziert worden. Danach unterschied sich die Progression in der Atropin- und der Plazebo-Gruppe nicht signifikant. Der ohnehin sehr bescheidene Effekt der Progressionsprophylaxe durch Atropingabe war bei Kindern mit verringerter Aufenthaltszeit im Freien vollständig aufgehoben. Loughman J, Kobia-Acquah E, Lingham G et al (2023)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund aktueller politischer Zerwürfnisse und damit verbundener Migration sehen wir auch, wie russische und ukrainische Kollegen versuchen das Längenwachstum zu verlangsamen, nämlich durch gewollte Unterkorrektur. Davon wird von der deutschen ophthalmologischen Gesellschaft abgeraten. Vielmehr sieht die DOG sogar eine Förderung der Myopiezunahme durch eine unterkorrigierte Brille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 05:45:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Glaukom verstehen - Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/glaukom-verstehen</link>
      <description>Den Begriff Glaukom haben die meisten Menschen, die in ihrem Leben bereits auf einen Augenarzt gestoßen sind, gehört. Manch einer weiß auch, dass es eine Erkrankung ist, die mit dem Sehnerv zu tun hat. Gemeinsam haben jedoch alle die Assoziation des Glaukoms mit so genannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), also Leistungen, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. In Bezug auf das Thema wer, welche Leistungen, wann bezahlt und ob diese denn überhaupt erforderlich sind, gibt es im Netz viele Meinungen. Am Ende verliert sich darüber jedoch die Erkrankung selbst. Was ist denn überhaupt das Glaukom und wie wahrscheinlich ist es, dass ich daran erkranke? Woran würde ich es denn merken und inwiefern würde es mich einschränken? Gibt es ggf. eine Therapie?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glaukom verstehen - Diagnosemöglichkeiten und Therapieoptionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Begriff Glaukom haben die meisten Menschen, die in ihrem Leben bereits auf einen Augenarzt gestoßen sind, gehört. Manch einer weiß auch, dass es eine Erkrankung ist, die mit dem Sehnerv zu tun hat. Gemeinsam haben jedoch alle die Assoziation des Glaukoms mit so genannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), also Leistungen, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. In Bezug auf das Thema wer, welche Leistungen, wann bezahlt und ob diese denn überhaupt erforderlich sind, gibt es im Netz viele Meinungen. Am Ende verliert sich darüber jedoch die Erkrankung selbst. Was ist denn überhaupt das Glaukom und wie wahrscheinlich ist es, dass ich daran erkranke? Woran würde ich es denn merken und inwiefern würde es mich einschränken? Gibt es ggf. eine Therapie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwa 2,9 % der europäischen Bevölkerung zwischen 40 und 80 Jahren haben ein Glaukom. Das Risiko an einem Glaukom zu erkranken soll ab dem 40 Lebensjahr um 2,0 bis 2,5-fache pro Altersdekade steigen. Das Geschlecht und die ethnische Zugehörigkeit beeinflussen das Risiko weiter. Das höchste Risiko haben jedoch Menschen mit familiärer Vorbelastung und solche mit erhöhtem Augeninnendruck. Unter dem Begriff Glaukom werden Krankheiten zusammengefasst, bei denen es fortschreitend und irreversibel zum Verlust von Sehnervenfasern kommt. Dadurch wird das Gesichtsfeld zunehmend und ebenfalls irreversibel eingeschränkt. Hat man also einen erhöhten Augeninnendruck, ist es zunächst nur ein Risikofaktor, nämlich eine okuläre Hypertension, und kein Glaukom. Auf der anderen Seite schließt ein Augeninnendruck im Normalbereich ein Glaukom nicht aus. Auch andere Erkrankungen, wie Gefäßverschlüsse, Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen, können einen Sehnervenschaden verursachen. Wie kommt der Augenarzt also auf die Idee, man könnte ein Glaukom haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Beginn einer jeden ärztlichen Behandlung steht die Anamnese. So wie der Kardiologe nach Herzerkrankungen in der Familie und nach Rauchgewohnheiten fragt, erkundigt sich der Augenarzt nach Glaukomerkrankungen in der Familie und nach dem Augeninnendruck zur Abklärung der Risikofaktoren. Letzteres kann der Patient, anders als der Raucher beim Kardiologen, nicht beantworten. Dazu ist eine Messung erforderlich. Die Kenntnis der Risikofaktoren ist am Ende wichtig, wenn der Arzt aus dem Gesamtbild eine Diagnose formen und eine Therapieempfehlung entwickeln soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachfolgend wird die Situation anhand eines Gedankenmodels veranschaulicht. Man stelle sich das Auge als einen Ballon vor, an dessen Oberfläche überall Nervenzellen starten, um den Ballon herumlaufen und schließlich in eine Öffnung am hinteren Pol gemeinsam einfließen. Dadurch entsteht in der Mitte dieser Eintrittsstelle ein Trichter. Je größer dieser Trichter, desto dünner die Nervenfaserschicht. Eine überdurchschnittlich große Durchtrittsöffnung kann jedoch ebenfalls zu einem überdurchschnittlich großen Trichter führen. Während die Nervenfasern also um den Ballon herumlaufen, müssen diese einem gewissen Dehnungsdruck standhalten. Je höher der Ballondruck, desto größer der Dehnungsdruck, den diese Nervenfasern aushalten müssen. Ob die Nervenfasern dies ohne Schaden überstehen, hängt vom Material ab. Dieses haben alle Menschen von ihren Eltern vererbt bekommen. So kommt es, obwohl der statistische Normaldruck zwischen 11 mmHg und 21 mmHg liegt, dass manche Nervenfasern einen Augeninnendruck von 30 mmHg locker wegstecken, andere dagegen bei einem Augeninnendruck von 15 mmHg bereits einen irreversiblen Schaden nehmen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Papille+Kopie-26c673ad.jpeg" alt="Papillentrichter, Grafik" title="Papillentrichter, Grafik"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während auf die Genetik bislang kein Einfluss genommen werden kann, stellt der Augeninnendruck die einzige Stellschraube im Kampf gegen das Glaukom dar. Alle verfügbaren Therapien, ob konservativ oder operativ, knüpfen hier an. Man stelle sich also weiter eine zirkuläre Struktur hinter der Iris vor, die das Kammerwasser produziert. Diese bezeichnet man als Ziliarkörper. Das vom Ziliarkörper produzierte Kammerwasser tritt dann zwischen der Linse und der Iris zirkulär in die Vorderkammer ein und läuft dann in den Winkel zwischen Iris und Hornhaut an dem vorderen Rand der Iris. Dort befindet sich ein Maschenwerk, welches man auch als den Schlemm-Kanal bezeichnet. Durch diesen gelangt das Kammerwasser in das Venensystem, wird zur Leber transportiert und dort abgebaut. Besteht also ein Missverhältnis zwischen Produktion und Abfluss des Kammerwassers, so steigt der Augeninnendruck. Jede Therapie zielt also entweder darauf die Produktion zu senken oder den Abfluss zu steigern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Kammerwinkel.jpeg" alt="Kammerwinkel, Grafik" title="Kammerwinkel, Grafik"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Störungen der Kammerwasserproduktion des Ziliarkörpers kann mit verschiedenen verfügbaren Augentropfen Einfluss genommen werden. Auf die Darstellung der einzelnen Substanzen und Wirkweisen verzichten wir an dieser Stelle, da es dem Verständnis der Erkrankung nicht dienlich ist. Die Wirkungen und Nebenwirkungen seien an dieser Stelle ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker überlassen. Der gestörte Abfluss soll jedoch nachfolgend schematisch erläutert werden. Wenn zu wenig Kammerwasser abläuft, steigt der Augeninnendruck und die Nervenfasern können einen fortschreitenden Schaden nehmen. Man spricht dabei von einem sekundären Glaukom, da die eigentliche Ursache eine andere Erkrankung ist (Uveitis, Trauma, Katarakt, Diabetes, usw.). Im Grunde ist der Abfluss gestört, wenn der Abflusskanal mechanisch verengt wird oder verschlossen ist. Dies ist der Fall, wenn sich Entzündungszellen (z.B. bei Uveitis) oder Blutzellen (z.B. bei Traumata) am Eingang ablagern. Verengt ist der Kanal auch, wenn Gefäßneubildungen den Eingang verengen (z.B. bei Diabetes) oder die Iris sich nach vorne stülpt wie z.B. durch eine zunehmende Linsendicke bei einer Katarakt. Letzteres führt zu einer abgeflachten Vorderkammer, damit zu einem engen Kammerwinkel, vermindertem Abfluss und Anstieg des Augeninnendrucks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben einer Linsentrübung an sich, kann dies eine Indikation für eine Kataraktoperation darstellen. Dabei wird die Linse durch eine wesentlich flachere Kunstlinse ersetzt, die Vorderkammer wird tiefer und der Abflusskanal wird wieder freigegeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Operative Therapieformen zielen fast immer auf eine mechanische Erhöhung des Abflussrate des Kammerwassers ab. Beispielsweise können die Öffnungen des Maschenwerks im Kammerwinken mit einem Laser geweitet werden. Weiter kann ein zusätzlicher Kanal zwischen Vorderkammer und Hinterkammer durch einen Tubus oder ein Laserloch in der Iris geschaffen werden. Dadurch würde sich die Iris weniger nach vorne stülpen, die Vorderkammer würde tiefer werden, der Kammerwinkel weiter und die Abflussrate würde steigen. Auf die Einzelheiten in Bezug auf operative Ansätze zur Steigerung der Abflussrate soll hier ebenfalls zugunsten der besseren Verständlichkeit der Erkrankung verzichtet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen operativen Ansatz zur Senkung der Kammerwasserproduktion stellt die Kryokoagulation dar. Dabei wird der Ziliarkörper durch Vereisungen punktuell zerstört, so dass weniger Kammerwasser produziert werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Stelle der vielen aufgeführten Herangehensweisen zur Senkung des Augeninnendrucks, könnte man sich auch überlegen, die Nervenzellen soweit zu stabilisieren, dass ein geringfügiger oder mäßiger Augeninnendruckanstieg diesen nichts mehr anhaben kann. Dies müsste z.B. durch eine Stärkung des Zytoskeletts erreicht werden. Ideen in diese Richtung beschränken sich bislang auf Nahrungsergänzungsmittel. Ein entscheidender Durchbruch mit solider Evidenz ist in diesem Zusammenhang bislang nicht erzielt worden. Dennoch ist durchaus zu erkennen, dass auch bei der Therapie eines Glaukoms das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abschließend sollen noch die diagnostischen Möglichkeiten zusammengefasst werden. Zur Diagnostik eines Glaukoms, ungeachtet des Kostenträgers, sollte folgendes gehören:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augeninnendruck einschließlich der Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) zur Korrektur der Messwerte. Bei der Augeninnendruckmessung wird ein definierter Radius plangedrückt und es wird mathematisch ermittelt, wieviel Druck hierfür aufgewandt werden musste. Weicht die Hornhautdicke von dem in der Formel verwendeten Durchschnitt von 550 µm nach oben oder unter ab, so ist der gemessene Druck falsch hoch oder falsch niedrig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Tensio2.gif" alt="Augeninnendruckmessung, Animation" title="Augeninnendruckmessung, Animation"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Pachy.gif" alt="Hornhautdickenmessung, Animation" title="Hornhautdickenmessung, Animation"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesichtsfeldmessungen können für Glaukomschäden typische Defekte aufweisen. Bei der Verlaufskontrolle können geringe Veränderungen nicht sicher erfasst werden, da das Gesichtsfeld von der schwankenden Mitarbeit entsprechend der Tagesform beeinflusst wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ophthalmoskopische Untersuchung an der Spaltlampe lässt einen Blick auf den Sehnervenkopf zu. Dadurch kann der bereits erwähnte Trichter beurteilt werden. Beschrieben wird dieser dann mittels einer Cup-Disc-Ratio (CDR). Dabei wird das Verhältnis der Eindellung (Exkavation) zu dem ganzen Sehnervenkopf beschrieben. Eine hälftige Eindellung entspräche dann einer CDR von 0,5.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vermessung der Nervenfaserschichtdicke mittels OCT ist die präziseste Messung eines Sehnervenschadens. Dadurch kann die Verlaufskontrolle Mikrometergenau gemessen werden. Diese Messung kennt weder Tagesform noch größere Messungenauigkeiten. Da es sich um eine berührungslose Lasermessung handelt, sind keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten. Damit ist diese Messung am Zielführendsten, da sowohl ein Schaden als auch die Progression sehr genau gemessen werden kann.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/POCT.jpg" alt="Papillen OCT, Beispielbefund" title="Papillen OCT, Beispielbefund"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezüglich der Kosten ist noch darauf hinzuweisen, dass private Krankenkassen alle hier aufgeführten Messungen bezahlen. Bei gesetzlichen Krankenkassen muss man sich bewusst machen, dass lediglich eine ausreichende Versorgung erbracht werden soll. Speziell im Falle einer Glaukomerkrankung würde sich der Augenarzt den Sehnervenkopf mit seinen Augen anschauen und bei Verdacht eine Gesichtsfeldmessung durchführen. Mehr nicht! Einem Skeptiker des Augeninnendruck-IGeL muss man ja teilweise schon Recht geben, denn eigentlich müsste man anstatt der Augeninnendruckmessung eine Vermessung der Nervenfaserschicht mit OCT durchführen. Diese Messung kann bei gesetzlich versicherten Patienten jedoch ebenfalls nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden und kostet etwa das 5-fache der Augeninnendruckmessung. Mit der Augeninnendruckmessung hat man zumindest eine Risikoabschätzung vorgenommen. Spätestens dann, wenn der Augenarzt einen auffälligen Sehnervenkopf ophthalmoskopisch sieht, sollten aber alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden: Augeninnendruck, Hornhautdickenmessung, Gesichtsfeld und vor allem die Vermessung der Nervenfaserschicht mit der OCT.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 05:45:03 GMT</pubDate>
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      <title>Was ist eine Katarakt - von der Entwicklung zu Handlungsoptionen</title>
      <link>https://www.augenarzt-dyck.de/katarakt-optionen</link>
      <description>Dieses griechische Wort für Wasserfall beschreibt eine Trübung der Linse in unseren Augen. Durch die lebenslang stattfindenden Umbauprozesse der Linse wird diese zunächst immer weniger elastisch, wodurch wir die Fähigkeit der Naheinstellung (Akkommodation) zunehmend einbüßen. Dies beginnt bereits bei Kindern und macht sich im Durchschnitt ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar. Im Laufe der Jahrzehnte trübt die Linse zusätzlich ein. Das Sehen gleicht ein wenig einem schmutzigen Fensterglas mit einem Gelbstich. An diesem Fenster helfen keine Gläser. Da hilft nur Putzen. Ähnlich verhält es sich am Auge. Eine andere Brille bringt kaum noch eine Verbesserung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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           Was ist eine Katarakt - Warum bekomme ich diese - Gegenmaßnahmen
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           Dieses griechische Wort für Wasserfall beschreibt eine Trübung der Linse in unseren Augen. Durch die lebenslang stattfindenden Umbauprozesse der Linse wird diese zunächst immer weniger elastisch, wodurch wir die Fähigkeit der Naheinstellung (Akkommodation) zunehmend einbüßen. Dies beginnt bereits bei Kindern und macht sich im Durchschnitt ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar. Im Laufe der Jahrzehnte trübt die Linse zusätzlich ein. Das Sehen gleicht ein wenig einem schmutzigen Fensterglas mit einem Gelbstich. An diesem Fenster helfen keine Gläser. Da hilft nur Putzen. Ähnlich verhält es sich am Auge. Eine andere Brille bringt kaum noch eine Verbesserung.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt muss die Linse ausgetauscht werden. Dazu wird die trübe Linse mit Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. In die nun leere Kapsel wird eine neue Linse eingesetzt. Hier muss man Kompromissbereitschaft mitbringen, denn keine Kunstlinse kann die Leistung der eigenen Linse in den jungen Jahren erreichen. Kunstlinsen verformen sich bislang nicht. Auf eine berechnete Entfernung kann aber dann scharf gesehen werden. Alles andere muss weiterhin mit Brillen korrigiert werden (Ferne, PC/Noten, Lesen). Mit Sonderlinsen (asphärisch, multifokal, torrisch) kann versucht werden, den Kompromiss etwas zu reduzieren. Hier sind Kosten und Eignung zu beachten.
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           Wir alle benötigen eine Operation des grauen Stars. Es stellt sich nur die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Statistisch werden die Patienten in Deutschland zwischen dem 65. und 75 . Lebensjahr operiert. Bei einem Visus von 100% und sonst gesundem Auge empfehlen wir aber mit der Operation zuzuwarten. Wir schlagen dann Kontrollen in angemessenen Zeitabständen vor.
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           Einige Zeit nach der Operation des grauen Stars kann es zu einer erneuten Trübung des Sehens kommen. Man spricht von einem Nachstar. Es handelt sich nicht um eine erneute Trübung der Linse, sondern eine Trübung der verbliebenen Kapselrückwand. Diese ist absichtlich bei der Operation belassen worden, um die Kunstlinse in den Kapselsack einsetzen zu können. Nach wenigen Wochen ist die Kunstlinse durch Schrumpfen der Kapsel in diese eingewachsen und die Rückwand der Kapsel wird nicht mehr benötigt. Daher kann die Kapselrückwand bei Trübung mit wenig Aufwand mit einem Laser entfernt werden. Anschließend ist das Sehen wieder klar und bleibt es auch. Wenn erneute Sehprobleme auftreten, liegt die Ursache z.B. an der Netzhaut oder am Sehnerv, in der Regel jedoch nicht mehr an der Linse.
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/Linse.png" alt="Hinterkammerlinse, Grafik" title="Hinterkammerlinse, Grafik"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d7678deb/dms3rep/multi/XX1.gif" alt="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck" title="Logo der Augenarztpraxis Dr. Dyck"/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 05:45:02 GMT</pubDate>
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